§ 2b UStG – Mehr Zeit? Mehr Möglichkeit!

Das Schreiben zur Verlängerung des Optionszeitraumes um zwei Jahre für das erstmalige Anwenden der neuen Umsatzsteuerpflichten der öffentlichen Hand zieht immer weiter Kreise.

Darin wird erläutert, dass das BMF die Forderung der kommunalen Spitzenverbände für eine Verlängerung des Optionszeitraums an die EU Kommission herangetragen hat, welche nun mitteilte offen für die Verlängerung zu sein – unter der Prämisse, dass die Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen im Fokus stehe. Das BMF arbeitet nun an einer Gesetzesänderung für die Verlängerung des Optionszeitraums um 2 Jahre.

Viele Kommunen atmen nun freudig auf… doch dem ist leider noch kein Anlass gegeben. 

Denn das Schreiben beinhaltet lediglich eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass das „neue Recht“ erst zum 01.01.2023 „geltend“ wird. Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt immer noch offen, sodass es weiterhin für ALLE juristischen Personen des öffentlichen Rechts heißt: Ärmel hoch krempeln und ran an die Arbeit. Denn gerade wenn eine Verlängerung des Optionszeitraums eintritt, bietet dies viel mehr Gestaltungsraum um verschiedene mögliche Steuervorteile für die eigene Kommune auszuloten und in die Verwaltung zu implementieren.

Also lehnen Sie sich nicht entspannt zurück sondern nutzen Sie die Zeit! 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Herr Robin Schulze
Geschäftsbereichsleitung Steuerung und Finanzen
E-Mail: r.schulze@nsi-consult.com
Mobil: +49 172 2576634

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